Lovelybooks Lesechallange Oktober 2012

Neuer Monat neue Teilnahme – der Oktober bietet einen Thriller für den ich natürlich nach der Erfahrung im September sofort zu haben war. So kommt es nun zur Rezi für Jonas Winners Werk „Der Architekt“

Jonas Winner – Der Architekt

Gelockt durch das auffallende moderne Cover wurden die Reize gesteuert um überhaupt herauszufinden um was es in diesem Buch vom deutschen Autor Jonas Winner gehen soll.

Die Vorbemerkung des Autors gibt eine super Einstimmung in einen Psychothriller. Der Schauplatz ist Berlin. Ein Mann soll seine Familie im eigenen Haus umgebracht haben. Opfer sind seine Frau Christine und seine Töchter Pia und Svenja. Ein Mann mit einem guten Beruf, Status, Ruhm und Wohlstand. Warum hat Julian Götz das getan? Was ist am 25. September tatsächlich passiert?

Ben Lindenberger stellt sich als Trittbrettfahrer vor. Er ist beruflich gerade in einer Flaute und kommt durch Zufall zur Gerichtsverhandlung und sieht eine Möglichkeit mithilfe dieser Story wieder Fuss zu fassen.

Mias Einblicke dienen als Kontrastprogramm und sind lange unklar in welcher Verbindung dies zum Fall Götz stehen soll.

Personen die ins Geschehen eintreten stellen sich oftmals nicht vor und der Leser saugt jeden Brocken auf um herauszufinden wer die Person überhaupt ist und somit einen Zusammenhang herstellen zu können. Der Verlauf wird gegliedert in Einblicke von unterschiedlichen Blickwinkeln. Die bis auf die Schilderungen um Mia zusammenhängend sind.

Die Figur Bens war ein gutes Gegenstück zu den Ganzen Polizisten und FBI Agenten auf dem Markt, denn er ist lediglich ein kleiner Schriftsteller ohne Kenntnisse im Ermittlungsgeschehen und der Architektur. Seine Fortschritte und Gedanken zogen den roten Faden durch das buch bis kurz vor dem 2. Teil ein Abschnitt für mich nicht so optimal und untypisch für den bisherigen Verlauf war. Danach besserte sich die Entwicklung wieder etwas und tänzelte ständig zwischen verschiedenen Endungen herum bis dann auf den letzten paar Seiten der Eindruck, die Sicht oder gar die Wunschvorstellungen eines Mannes wiedergespiegelt wurde. Für das Ende hätte ich mir etwas mehr Bodenständigkeit vorgestellt.

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Über Anja

Es hat lange gedauert bis ich zu Büchern gefunden habe. Erst nachdem ich unzählige Bücher abgebrochen habe entdeckte ich meine Vorliebe für Krimis und Thriller. Seitdem verschlinge ich, in der Zeit die mir bleibt, ein Buch nach dem anderen. So kommt es nun auch zu meinem Blog.
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